Presse  
     
  8. mz3athlon Sonderveröffentlichung vom Samstag, den 12. Mai 2007  
  Die bunten Tapes aus Asien haben sich etabliert  
     
   
     
 
Foto: Robert Stadthagen
 
     
  Auch beim mz3athlon-Partner imPuls zu bekommen: Der niederländische Ex-Fußball profi Alfred Nijhuis hat die Methode nach Europa gebracht.  
     
  Auch im Medizinischen Fitness- und Therapiezentrum imPuls in Marbach hat sich das Kinesiotape durchgesetzt  
     
 
Marbach (ros). Das Medizinische Fitness- und Therapiezentrum imPuls in Marbach ist immer auf dem neuesten Stand der Behandlungsmethoden. Zu denen zählt auch das Kinesiotape. Immer mehr Menschen schwören auf die Therapie, die in den 70er Jahren in Japan und Korea entwickelt worden ist und sich hier etabliert hat.
Man sieht sie fast jede Woche auf den Fußballfeldern in der Bundesliga und auch bei der Handball-Weltmeisterschaft waren sie ein wichtiger Helfer - sogar für die deutsche Mannschaft auf dem Weg zum Titelgewinn: die flexiblen Tapes. »Heiner Brand hat ständig eines im Nacken gehabt", erinnert sich imPuls Geschäftsführer Stefan Werner. »Das findet zunehmend Verbreitung", stellt er fest. Der Grund ist denkbar einfach: »Die Methode funktioniert sehr gut", sagt Stefan Werner.
Was steckt dahinter? Das Konzept wurde in den 70er Jahren in Japan und Korea entwickelt. Es geht um elastische Tapes. welche die Gelenkfunktion unterstützen, ohne ihre Bewegung einzuschränken. »Das ist der Unterschied zum konventionellen Sporttape. das ausschließlich der Gelenkstabilität dient", sagt Werner.
Nach Deutschland gebracht hat das Kinesiotape der ehemalige Bundesliga-Fußballer Alfred Nijhuis, der hierzulande für den MSV Duisburg und Borussia Dortmund gespielt hat. Während seines Engagements bei den Urawa Red Diamonds in der japanischen J-League hat er die flexiblen Tapes kennen und schätzen gelernt. Zurück in seiner Heimat brachte der Niederländer seit 1998 die Verbreitung der
Methode in Europa in Gang. Mit Erfolg: Hunderte von Ärzten. Physiotherapeuten. Sportmasseuren und Hauttherapeuten in den Niederlanden, in Deutschland und Belgien schwören inzwischen auf die Behandlungsmethode.
Die Einsatzgebiete sind vielfältig. Die Tapes werden zur Behandlung von Muskelverletzungen und Unterstützung von Gelenkfunktionen ebenso verwendet wie zur Verbesserung des Abflusses von Lymphflüssigkeit. »Das Haupteinsatzgebiet sind bei uns unter anderem Sehnenscheidenentzündungen, schmerzhafte Muskeldysbalancen. Achillessehnenproblematiken und Rückenbeschwerden", sagt Stefan Werner. „Und nach frischen Knie-Operationen mache ich das inzwischen grundsätzlich", erklärt er.
Seit anderthalb Jahren sammeln Stefan Werner und seiner Mitarbeiter Erfahrungen mit den flexiblen Tapes. »Die Rückmeldungen sind größtenteils positiv", berichtet der imPuls-Chef. der in den Tapes eine optimale Ergänzung der herkömmlichen Therapie sieht. Dass die Behandlung noch nicht von den Krankenkassen gezahlt wird, ändert nichts an der zunehmenden Beliebtheit der Methode. Viele Menschen fragen inzwischen gezielt danach.
Gefragt wird auch immer wieder nach der Bedeutung der verschiedenen Farben der Tapes. In blau. rot. hautfarben und schwarz sind sie zu haben. Und der Farblehre der chinesischen Medizin entsprechend werden ihnen unterschiedliche Wirkungen nachgesagt. Blau steht für schmerzlindernd, rot für durchblutungs-fördernd. schwarz verleiht Macht (Kraft) und hautfarben ist neutral.
 
 
imPuls medizinische Fitness | König-Wilhelm-Platz 2/1 | 71672 Marbach